JESUS ist der HERR
Gemeinde Gottes Leipzig, Apostolische Pfingstgemeinde (APG) Deutschland
Ist die Bibel wahr? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 11. Oktober 2006 um 23:13 Uhr

Die Bibel
eine Einleitung über Gottes Wort

Die Bibel ist ein eizigartiges und besonderes Buch. Sie ist mit einer Auflage von jährlich 200 – 300 Exemplaren der Bestseller aller Zeiten. Fast in jeder Sprache und sogar in vielen Mundarten gibt es Teile der Bibel. Sie ist einzigartig in der Vielzahl ihrer Übersetzungen, in ihren Aussagen, in der Dauer ihres Fortbestehens und ihres Wahrheitgehaltes. .

Die Bibel, dass Wort Gottes, ist eine Zusammenstellung von 66 Büchern ganz unterschiedlichen Menschen, die in allen Aussagen wahr und absolut verlässlich ist. Viele Wissenschafter, wie Ärzte, Archäologen und Geschichtsforscher haben über die Jahrhunderte hinweg Aussagen der Bibel genau überprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass alle Aussagen stimmen.  

Die 66 Bücher der Bibel wurde nach eigenen Aussagen und nach den Forschungsergebnissen der Wissenschaftler von mehr als 40 Verfassern ganz unterschiedlicher sozialer und örtlicher Herkunft und Bildung geschrieben. Diese Menschen lebten in ganz unterschiedlichen Zeiten. Die Entstehungszeit der Bücher liegen zum Teil über 1400 Jahre auseinander. Trotz dieser großen Anzahkl an Schreiber und des großen Abstandes in welcher die Schriften entstanden sind, sowie der ganz unterschiedlichen sozialen Herkunft der Schreiber, fügen sich die einzelnen Schriften in wunderbare Harmonie und Kontinuität zusammen. In der Bibel haben wir Zusammenstellung von 66 Dokumenten die eine eine Botschaft enthält, die ohne Wiedersprüche sich ergänzt und bestätigt.

So beinhaltet die Bibel über 6400 prophetische Aussagen. Wer sich näher mit der Bibel beschäftigt wird zu dem Ergebnis kommen, dass sich nachweislich über 3200 dieser Prophetien bereits erfüllt haben.

Wenn wir die deutschen Bibeln lesen, stellen wir dennoch mit bedauern fest, dass es ganz unterschiedliche Übersetzungen gibt. Darunter sind nicht nur fehlerhaft übersetzte sondern auch bewusst verfälschte "Übersetzungen" und Übersetzungen die sich auf zweifelhafte Urtextmanuskripte beziehen. Gläubige Menschen und unabhängige Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unter den ganzen "Urtextüberlieferungen" zwei Manuskiptlinien zu erkennen sind.

Eine der beiden Manuskriptenlinien brachte so genannte "Bibeln“ wie die "Einheitsübersetzung" und andere vor allem von der römisch-katholischen Kirche herausgegebene und meist die sogenannten Apogryphen enthaltenen Bibeln, sowie die "Gute  Nachricht" oder auch einige spätere Lutherbibeln, sowie den Westcott  und  Hort  Text  von 1881 und die Nestles Übersetzung von 1898  hervor. Diese und viele andere Versionen sind heute vorrangig auf dem Büchermarkt zu finden. 

In der Hauptsache folgende Textvorlagen sind teilweise fragwürdig:

1. Die Apocrypha (300 bis 50 v. Chr.)
2. Philo (20 v. Chr. Bis 50 n. Chr.)
3. Clement von Alexandrien (150 bis 215 n. Chr.)
4. Origen von Alexandrien (184 bis 254 n. Chr.)
5. Eusebius von Cäsarea (260 bis 340 n. Chr.)
6. Vaticanus (331 nach Chr.)
7. Sinaiticus (Codex Aleph) (331 n. Chr.)
8. Jerome (382 n. Chr.)
9. Alexandrinus (Codex A) (450 n. Chr.)
10.  Codex Ephraem (450 n. Chr.)
11.  Lateinische Vulgata (1592)
12.  Brian Walton (1657)
13.  John Mill (1707 )
14.  Griesbach (1774)
15.  Carl Lachmann (1842)
16.  Tregelles (1857 )
17.  Tischendorf (1870)
18.  Alford (1861 und 1872)
19.  Westcott  und Hort (1881)
20.  Eberhard Nestle (1898)

Die andere Manuskriptlinie stützt sich auf den sogenannten Textus  Receptus auch bezeichnet als Received Text (lat. übernommener, als gültig anerkannter Text). Der Textus Receptus ist die Grundlage der Lutherbibelübersetzung von 1534 sowie einigen Lutherbibelübersetzungen von 1912, der neuen überarbeiteten Lutherbibelübersetzung von 1999, der Schlachterbibelübersetzung 2000. Diese Manuskriptlinie bildet die auch die Grundlage für die  King James Bibel von 1611.

Die Manuskriptenlinie des Textus Receptus oder auch Received Text stellt sich folgendermaßen dar:

1.  Der Masoretische Text, enthält das Alte Testament wie es in traditionellen hebräischen Texten bewahrt wurde. und wie es auch von dem Herrn Jesus zitiert wurde.
2.  Die Originalmanuskripte der Schreiber des Neuen Testaments Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Petrus, Jakobus, Judas und Paulus (30 bis 90 n. Chr.)
3.  Das syrische Manuskript aus Kleinasien (100 bis 200 n. Chr.)
4.  Die alten lateinischen und syrischen Schriften der Originale (100 bis 200 n. Chr.)
5.  Die Papyrus Schriften des Textus Receptus (150 bis 400 n. Chr.)
6.  Die gotische Bibel des Ulfila (310 n. Chr.)
7.  Die lateinische Bibel der Waldenser (1100 bis 1300 n. Chr.)
8.  Die lateinische Bibel der Albigenser (1300 bis 1500 n. Chr.)
9. Wycliff (1382)
10. Die lateinische Bibel der Lollarden (1382 bis 1550)
11. Martin Luthers deutsche Bibel (1522 bis 1534) und viele andere europäische Bibeln mit der Lutherbibel als Grundlage.
12. Der Receptus von 1516
13. Erasmus von Rotterdam (1522)
14. Tyndale (1525)
15. Coverdale (1535)
16. Matthews (1537)
17. Bezas Receptus (1565)
18. Stephanus Receptus (1550)
19. Colinaeus Receptus (1550)
20. Elzivers Receptus (1624)
21. Die King James Authorized Version (1611).

Wenn wir die Geschichte betrachten können wir wieder staunend stehen und sagen: "Gott versprach, Sein Wort zu bewahren und Gott tat dies"

Die Bibel sagt:

4. Mose 23, 19
Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?

Sprüche 30, 5-6
Alle Worte Gottes sind geläutert; er ist ein Schild denen, die ihm vertrauen. Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht bestraft und du als Lügner dastehst!

Psalm 12,7-8
Die Worte des HERRN sind reine Worte, in irdenem Tiegel geschmolzenes Silber, siebenmal geläutert. Du, o HERR, wirst sie  bewahren, wirst sie behüten vor diesem Geschlecht ewiglich!

1.Petrus 1,24
... aber des HERRN Wort bleibt in Ewigkeit.

Lukas 21,33
Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden  nicht vergehen.

2. Petrus 1, 21
Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.

Wenn wir der Manuskriptlinie des Textus Rezeptus vertrauen, können wir sehen Gottes Wort ist zuverlässig!

Wenn oben genannte Bibestellen wahr sind, muss Gottes Wort in jeglicher Hinsicht (historisch, geographisch, lehrmäßig usw.) wahr und widerspruchsfrei sein. Wenn Menschen unter dem Antrieb Gottes, das niederschrieben, was ER ihnen sagte, dann sind Fehler in der Bibel unmöglich.

Weil von Gott ausgewählt, dürfen wir sowohl den Alttestamentlichen Zeugen wie auch den neutestamentlichen Zeugen uneingeschränkt glauben schenken

Im alten Testament sind es Mose, Abraham, Jona, die Propheten und viele andere zu denen Gott redete und die diese Rede für uns niederschrieben. Im neuen Testament sind es vor allem Matthäus (80-85 n.Chr.), Markus (64-70 n.Chr.), Lukas (80-85 n.Chr.) und Johannes (90-100 n.Chr.) die die Evangelien niederschrieben wobei die Jahreszahlen in Klammer das ungefähre Datum der Niederschriften wiedergibt. Neben den Evangelien sind uns noch die Apostelgeschichte, Briefe von einigen Nachfolgern des Herrn Jesus und die Offenbarung überliefert.

Petrus und auch Johannes erklären, dass sie sehr sorgfältig beim Schreiben der Tatsachen und dem was Gott wollte vorgingen.

Lukas 1, 1-4
Nachdem viele es unternommen haben, einen einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, so erschien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an  genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus, damit du  die  Gewissheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.

1.Johannes 1, 1-3
Das da von Anfang war, das wir gehört haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das  wir beschaut haben und  unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens – und das Leben ist erschienen, und wir  haben gesehen und  bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater und  ist uns erschienen-: was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, auf dass auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsre Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

Die Schreiber betonen immer wieder, dass sie keiner Einbildung aufgesessen sind sonder selbst erlebt, gesehen und gehört haben.

1. Petrus 1,16 
Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt,  als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen. 

Johannes 19,35
Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.

Wenn Menschen sagen, dass sie Offenbarungen, Erscheinungen oder Gottes Reden gehört haben, dann wird dies oft angezweifelt. Manche denken, die Menschen, die dies erlebten, sind nicht recht bei Sinnen. Das musste auch Paulus erleben und deshalb steht im Wort Gottes:

Apostelgeschichte 26, 25-26
Paulus aber sprach: Edler Festus, ich bin nicht von Sinnen, sondern ich rede wahre und vernünftige Worte. Der König, zu dem ich frei und offen rede, versteht sich auf diese Dinge. Denn ich bin gewiss, dass ihm nichts davon verborgen ist;  denn dies ist nicht im Winkel geschehen.

Die Bibel zeigt uns, dass die entstandene Gemeinde die Lehre der Apostel schätzte und nicht von dieser Lehre abwich. Die Bibel sagt:

Apostelgeschichte 2:42
Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Diese Lehre wurde im Neuen Testament festgeschrieben damit auch wir heute noch auf diese Aussagen zurückgreifen können und wie die Gemeinde damals in dieser Lehre bleiben können. Die Schriften des Neuen Testaments fügen sich ans Alte Testament an und berichten uns über die Erwartung und Geburt des Herrn Jesus und decken mit ihrem Inhalt die Zeitspanne bis zum Ende der Welt und den Beginn der Ewigkeit ab.

Wie im Alten Testament so werden wir auch im Neuen Testamen aufgefordert zu dem von Gott inspierierten Wort nichts dazu zu tun und nichts davon wegzunehmen. Schon der Herr Jesus warnt vor falschen Propheten:

Matthäus 24:11
Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.

Johannes schreibt schon ein paar Jahre später, nach dem Tod des Herrn:

1.Johannes 4:1
Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

Paulus schreibt an die Galater eindringliche Worte, die sogar jene verflucht die ein anderes Evangelium predigen:

Galater 1, 6-9
Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, so doch kein anderes ist, außer, dass etliche sind, die euch verwirren und das Evangelium Christi verkehren wollen. Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium predigen würden, als das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht! Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir auch abermals: So euch jemand ein anderes Evangelium predigt, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht!

Die Bibel als Gesamtwerk so wie sie uns Gott geschenkt hat schließt mit den Worten:

Offenbarung 22, 18 -20
Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. – Ja, komm, Herr Jesus!

Fragst Du ist die Bibel wahr, so kann ich Dir nur eine Antwort geben - ja sie ist wahr! Mehr über Gottes Wort findest Du auf dien Seiten dieser Homepage.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 08:20 Uhr